Sonderurlaub bei Todesfall
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Bezahlte Freistellung, die Beschäftigten nach dem Tod eines Familienmitglieds oder nahen Angehörigen gewährt wird und Zeit für Trauer und Bestattungsvorbereitungen ermöglicht.
## Sonderurlaub bei Todesfall
Sonderurlaub bei Todesfall (Trauerurlaub) gewährt bezahlte Freistellung, wenn eine beschäftigte Person den Tod eines Familienmitglieds erlebt.
### Übliche Ansprüche
| Beziehung | Übliche Dauer |
|-------------|----------------|
| Ehepartner/Kind/Elternteil | 3–5 Tage |
| Geschwister/Großeltern | 1–3 Tage |
| erweiterte Familie | 1 Tag |
| enger Freund | unterschiedlich (oft unbezahlt) |
### Gesetzliche Vorgaben
Nur wenige Länder schreiben Sonderurlaub bei Todesfall gesetzlich vor. Frankreich verlangt 3 Tage beim Tod eines Ehepartners oder Kindes. Großbritannien kennt keinen gesetzlichen bezahlten Trauerurlaub, außer für Eltern, die ein Kind unter 18 Jahren verlieren (Jack's Law: 2 Wochen). In den USA gibt es keine bundesgesetzliche Vorgabe, wenngleich Oregon und Illinois bundesstaatliche Regelungen haben.
### Praxis der Arbeitgeber
Die meisten Arbeitgeber bieten Sonderurlaub bei Todesfall als Unternehmensrichtlinie an. Fortschrittliche Unternehmen erweitern die Definition zunehmend auf gewählte Familie, Fehlgeburten und den Verlust von Haustieren.